Einblicke

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Sanktionen gegen Teheran – Warum zaudert die Europäische Union? von Matthias Küntzel

Matthias Küntzel - 20.12.2011
„Großbritannien isoliert!“ Mit Genugtuung  wird in deutschen Kommentaren  das Resultat des letzten EU-Gipfeltreffens auf diese Formel gebracht.

Wo bleibt die Europäische Union? Matthias Küntzel

Matthias Küntzel - 23.11.2011
Der „Finanzkrieg“ gegen Teheran wäre der humanste Weg, einen Atomkrieg zu verhindern

Iran in Mexiko und der Karibik: Der Aufbau eines strategischen Sprungbretts Richtung USA - Román D. Ortiz

Román D. Ortiz - 02.11.2011
Der kürzlich aufgedeckte Mordversuch an dem saudischen Diplomaten durch Mitglieder der iranischen Quds-Brigaden war kein isolierter Vorfall, sondern ein weiterer Schritt in einer langfristigen strategischen Anstrengung, Mexiko, Zentralamerika und die Karibik als Plattform zu nutzen, um in der USA zu operieren.


Russlands Plan zur Wiederauflebung der Atomverhandlungen mit Iran und die erwartete Inbetriebnahme von Buschehr

Q&A mit Nichtproliferations-Experte Mark Fitzpatrick - 18.08.2011
Mark Fitzpatrick, Direktor des Non-Proliferations– und Abrüstungsprogramms des Instituts für Strategische Studien (IISS) in London hat mit Realite-EU über diese Entwicklungen gesprochen.


"Weitere, härtere Sanktionen sind unvermeidlich, wenn der Iran seinen bisherigen Weg fortsetzt."

Iran Experte Mark Fitzpatrick - 15.07.2011
Der Iran wurde für sein Nuklearprogramm bisher von den Vereinten Nationen mit vier Runden von Sanktionen sowie weiteren Maßnahmen der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderer Länder abgestraft.
In diesem besonderen Interview spricht Mark Fitzpatrick, Direktor des Programms zur Nichtverbreitung von Atomwaffen und Abrüstung am Internationalen Institut für Strategische Studien in London, mit Realite-EU über die Sanktionen und ihre Wirkung.

"Das Raketenprogramm des Iran hat geheime nukleare Absichten"
Realite-EU Experte Bruno Tertrais
Ende Juni führte der Iran eine neue Runde von Manövern durch, in deren Verlauf 14 Mittel- und Kurzstreckenraketen getestet wurden und unterirdische Raketensilos zum Abschuss von Langstreckenraketen präsentiert wurden. In dem vorliegenden Sonderbericht von Realite-EU wirft Dr. Bruno Tertrais, ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung für strategische Forschung mehr Licht auf das ehrgeizige Programm der ballistischen Raketen in der Islamische Republik.

Irans Atombombe und wir - 30.06.2011
Matthias Küntzel
Veröffentlicht in Deutschlandradio Kultur, 30. Juni 2011
"Der Tag nach dem ersten iranischen Atomwaffentest ist ein normaler Tag", prophezeit eine Homepage der Revolutionären Garden. Es ist sieben Uhr morgens und ein schöner Tag. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen, doch es leuchtet überall. Heute ist die erste Morgendämmerung nach dem iranischen Atombombentest. Es ist ein ganz normaler Tag.

"Mit auf 20% angereichertem Uran ist Iran nahe am militärischen Grenzwert"
Interview mit dem Realite-EU Experten Bruno Tertrais, 11.06.2011
Dr. Bruno Tertrais, ein Fachmann für die Nichtverbreitung von Atomwaffen und ranghohes Forschungsmitglied bei der Stiftung für die strategische Forschung, sprach mit Realite-EU über neue Hinweise auf mögliche militärische Dimensionen des iranischen Nuklearprogramms.

Gefahr durch Atomanlagen im Erdbebenland Iran

Gerlinde Gerber
Im Nachgang zu der Katastrophe in Fukushima ist es an der Zeit, der ohnehin schon erregten Diskussion über das nukleare Programm des Iran einen neuen Aspekt hinzuzufügen. Dies sollte der internationalen Gemeinschaft einen weiteren Anstoß dazu geben, ihre Bemühungen um den Abbruch des iranischen Atomprogramms zu intensivieren!

Gastkommentar: Österreich als Irans "Tor zur Europäischen Union"
Dr. Diana Gregor
Wien hat den Ruf, nachgiebig gegenüber dem Iran zu sein und steht seit langem im Mittelpunkt verdeckter iranischer Aktivitäten.

Gastkommentar: Keine Atomwaffen für Mullahs: Schaut auf den Iran!
Nazanin Afshin-Jam
Erstmals hat Amerika wegen der Menschenrechtslage im Iran Sanktionen erlassen. Die US-Regierung setzte acht Iraner auf eine schwarze Liste. Sie sind für die brutale Unterdrückung der Proteste gegen das Regime im Sommer 2009 mitverantwortlich. Dies sind gute Nachrichten. Ich gehöre zu jenen Exil-Iranerinnen, die westliche Politiker seit Jahren dazu drängen, den gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Iran mehr Aufmerksamkeit zu schenken und mein Land nicht allein durch die nukleare Brille zu betrachten.

Berlin muss Treiben deutsch-iranischer Bank beenden - 28.09.2010

Matthias Küntzel 
WELT online, 28. September 2010
Eine Hamburger Bank sei ein Schlupfloch zur Finanzierung des iranischen Atomprogramms, warnt die US-Regierung. Doch Deutschland reagiert nicht.

Warum die Iran-Sanktionen bestehen bleiben müssen

Mark Fitzpatrick
guardian.co.uk 14. September 2010
Die Sanktionen könnten den Iran dazu veranlassen, keine Verhandlungen zu führen, aber sie sind ein entscheidendes Mittel von politischer Tragweite, um sein Kernwaffenpotential einzuschränken.

Die Achse Berlin-Dubai-Teheran
Matthias Küntzel
Obwohl Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Uran-Anreicherung bis auf 20 Prozent angeordnet hat – und Teheran damit sehr viel näher an waffenfähiges Nuklearmaterial heranführt - steht China neuen UN-Sanktionen immer noch ablehnend gegenüber. Die Verantwortung dafür, eine iranische Atombombe zu verhindern, liegt somit in den Händen von einer „Koalition der Willigen".


Iran: Plädoyer für Sanktionen gegen Menschenrechtsverletzungen

Emanuele Ottolenghi
Seit der brutalen Unterdrückung der iranischen Massen-Demonstrationen durch das Regime in Teheran können die Demokratien des Westens nicht länger still zusehen, wie die Mullahs ihre unmenschlichen Interessen durchsetzen.

Der Schatten der Ayatollahs in Lateinamerika

Román D. Ortiz
In Reaktion auf die Kritik an seiner Außenpolitik von Seiten des Oppositionskandidaten Mousavi im Verlauf einer Debatte im Vorfeld der Wahlen erklärte Mahmoud Ahmadinejad: “Als die westlichen Länder versuchten, den Iran zu isolieren, wandten wir uns dem Hinterhof der Vereinigten Staaten zu.” Damit bezog er sich auf Lateinamerika.

Der Iran hat kein Recht auf nukleare Technologie

Matthias Küntzel
Die internationale Gemeinschaft hat auf die kürzliche Enthüllung einer weiteren geheimen Uran-Anreicherungsanlage im Iran genauso reagiert, wie sie auf die vorhergehenden Verletzungen des Atomwaffensperrvertrags durch Teheran reagiert hatte – mit nochmaligen Aufrufen zu weiteren „Gesprächen“. Das anhaltende Streben nach nutzloser Diplomatie im Verlauf zukünftiger Gespräche zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen plus Deutschland gründet sich auf eine falsche Auffassung des internationalen Rechts, die von den Europäern vorgestellt wurde und nun auch unglücklicherweise vom Präsidenten der Vereinigten Staaten geteilt wird.

Der Krieg kommt – und Österreich steckt mittendrin

Diana Gregor
Wenn sich die Geschäftemacher mit dem Iran schon nicht um Moral kümmern, sollten sie zumindest nicht in eine tickende Zeitbombe investieren. Österreich ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält“, sagte einmal Marie von Ebner-Eschenbach. In diesem Zitat steckt viel Wahres, vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Dass das ehemalige Kaiserreich ein Fleisch gewordener Garten Eden ist, bleibt unbestritten: Politisch, wirtschaftlich, ökologisch und kulturell betrachtet handelt es sich um den wohl sichersten Standort der Welt.

Vom Iran finanziell geförderter Terrorismus in Europa - 22.5.2007

Claude Moniquet
Die Frage, die ich heute beantworten soll, ist nicht einfach: Besteht für Europa oder für die USA eine reelle Gefahr von Terroranschlägen, die vom Iran finanziell gefördert werden, für den Fall, dass das Problem des iranischen Nuklearprogramms militärisch gelöst werden sollte?

Auswirkungen einer Atommacht Iran auf die Geopolitik - 17.05.2007

Frédéric Encel
Entgegen der verbreiteten Meinung hat Ethik in der Geopolitik durchaus ihren Platz. Ethik muss in der Politik eine zentrale Rolle spielen, da sonst ein krimineller Relativismus droht. Der Iran plant, Kernenergie für militärische Zwecke zu nutzen. Diese Aussage wurde offen getätigt, auch wenn iranische Diplomaten im Moment das Gegenteil behaupten.

Iran-Frage erfordert konsequente Politik Europas - 19.4.2007

Paolo Casaca, MdEP
Es ist höchste Zeit. Europa muss endlich eine einheitliche Politik gegenüber Iran vertreten. Iran ist der weltweit größte Förderer des Terrorismus. Iran setzt seine Urananreicherung fort und will sie noch beschleunigen. Dies steht ganz im Gegensatz zur jüngsten, einstimmig verabschiedeten Resolution des Weltsicherheitsrats.

Europa muss sich entscheiden

Matthias Küntzel | Zum Ansehen der Power Point Präsentation
Wir stehen vor einer historischen Weichenstellung. Die iranische Führung forciert entgegen aller Beschlüsse des Sicherheitsrats ihr Atomprogramm. Wird jetzt Europa den bisherigen Schmusekurs mit dem Mullah-Regime fortsetzen oder Kante zeigen? Wird es hinnehmen, dass der heilige Krieg der Mullahs vor den Toren Europas mit Atomwaffen eskaliert? Oder wird es mit Wirtschaftssanktionen dafür sorgen, dass dieses Regime – vor dem Hintergrund einer zunehmend unzufriedenen Bevölkerung – seinen Kurs nicht beibehalten kann?

Geschäftstüchtig in die Katastrophe

Matthias Küntzel
Teheran ignoriert den Sicherheitsrat und forciert sein nukleares Programm. Jetzt hängt alles von Europa ab: Wird man den Schmusekurs mit dem Mullah-Regime fortsetzen oder Kante zeigen? Nur Europa könnte Teheran mit nicht-militärischen Mitteln zur Kursänderung zwingen. Während die USA mit Iran keinen Handel treiben, sind China, Japan und Russland für Teheran entbehrlich.

Ahmadinedschads Welt - 01.03.2007

Matthias Küntzel
In seinem Brief an George W. Bush präsentiert sich Mahmoud Ahmadinejad  als ein Anwalt der Entrechteten und als Sprecher der Dritten Welt: Er geißelt die Kriegsführung der Amerikaner im Irak, beschwört die Werte in der Tradition von Jesus Christus und fragt: "Wie lange noch wird das Blut unschuldiger Kinder vergossen?"

Iranische Schulbücher: Auf dem Lehrplan stehen Krieg und Märtyrertum

Geoffrey van Orden, MEP
Während alle sehen, wie der Iran sein Atomwaffenprogramm gegen den Willen der internationalen Gemeinschaft weiter ausbaut, ist wenig darüber bekannt, wie sich das iranische Regime durch Indoktrination der Schulkinder eine weitere mächtige Waffe gegen den Westen heranzieht. In unseren westlichen Demokratien setzen wir alles daran, um unsere Kinder zu schützen und sie im Geiste der Humanität und zur Toleranz gegenüber anderen Menschen auf der ganzen Welt zu erziehen.

Die Ziele des militanten islamistischen Terrorismus - 18.7.2007

Wahid Wahdat-Hagh
Das ideologische Ziel des militanten islamistischen Terrorismus besteht darin, islamische Staaten, in denen die Scharia herrscht, sowie neue Kalifate zu errichten, die auf den anachronistischen Werten der islamischen Rechtswissenschaft „Fiqh“ basieren. Aus der Geschichte geht hervor, dass solche Staaten jenen Diktaturen ähneln, die mit dem von den Taliban beherrschten Afghanistan oder dem heutigen Iran und Saudi-Arabien vergleichbar sind.

Die Bombe Des Iran Stoppen - 4.1.2007

Douglas Davis
Die internationale Gemeinschaft ist unfähig bzw. nicht gewillt, der wahrscheinlich größten Gefahr einer freien Welt Einhalt zu gebieten: Jener eines iranischen Staates und seiner möglichen Atombombe.

Der islamistischen Erpressung trotzen

Mehrdad Khonsari
Iranische Führungskräfte setzen alles daran, an ihrer Macht festzuhalten, um durch etwaige Mittel, die von doppelbödigen Gesprächen bis hin zu offengelegten Erpressungen reichen, dem Druck von Außen standhalten zu können.