07.01.10

Am 21. Dezember 2009 sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner, dass die internationale Gemeinschaft keine andere Wahl hätte, als dem Iran für dessen Weigerung, sich den Forderungen des Westens zu beugen, neue Sanktionen aufzuerlegen.Weiter...

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  • Die Achse Berlin-Dubai-Teheran
  • Matthias Küntzel
    Obwohl Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Uran-Anreicherung bis auf 20 Prozent angeordnet hat – und Teheran damit sehr viel näher an waffenfähiges Nuklearmaterial heranführt - steht China neuen UN-Sanktionen immer noch ablehnend gegenüber. Die Verantwortung dafür, eine iranische Atombombe zu verhindern, liegt somit in den Händen von einer „Koalition der Willigen".
  • Der Schatten der Ayatollahs in Lateinamerika
  • Román D. Ortiz
    In Reaktion auf die Kritik an seiner Außenpolitik von Seiten des Oppositionskandidaten Mousavi im Verlauf einer Debatte im Vorfeld der Wahlen erklärte Mahmoud Ahmadinejad: “Als die westlichen Länder versuchten, den Iran zu isolieren, wandten wir uns dem Hinterhof der Vereinigten Staaten zu.” Damit bezog er sich auf Lateinamerika.
     

  • Der Iran hat kein Recht auf nukleare Technologie
  • Matthias Küntzel
    Die internationale Gemeinschaft hat auf die kürzliche Enthüllung einer weiteren geheimen Uran-Anreicherungsanlage im Iran genauso reagiert, wie sie auf die vorhergehenden Verletzungen des Atomwaffensperrvertrags durch Teheran reagiert hatte – mit nochmaligen Aufrufen zu weiteren „Gesprächen“. Das anhaltende Streben nach nutzloser Diplomatie im Verlauf zukünftiger Gespräche zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen plus Deutschland gründet sich auf eine falsche Auffassung des internationalen Rechts, die von den Europäern vorgestellt wurde und nun auch unglücklicherweise vom Präsidenten der Vereinigten Staaten geteilt wird.

  • Der Krieg kommt – und Österreich steckt mittendrin
  • Diana Gregor
    Wenn sich die Geschäftemacher mit dem Iran schon nicht um Moral kümmern, sollten sie zumindest nicht in eine tickende Zeitbombe investieren. Österreich ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält“, sagte einmal Marie von Ebner-Eschenbach. In diesem Zitat steckt viel Wahres, vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Dass das ehemalige Kaiserreich ein Fleisch gewordener Garten Eden ist, bleibt unbestritten: Politisch, wirtschaftlich, ökologisch und kulturell betrachtet handelt es sich um den wohl sichersten Standort der Welt.

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