Iran und al Qaida sind verantwortlich für zunehmenden Terror im Jemen

04.01.10

Kontakt: Diana Gregor  +44 (0)20 3239 7342   diana.gregor@realite-eu.org

Iran und al Qaida sind verantwortlich für zunehmenden Terror im Jemen  

 

Neue Hinweise deuten darauf hin, dass sowohl der Iran als auch al Qaida den Jemen zunehmend als Ausgangsbasis für terroristische Aktivitäten gegen den Westen und Saudi Arabien nutzen.

Jemenitische Streitkräfte begannen in dieser Woche mit einer umfassenden militärischen Kampagne gegen das al Qaida-Netzwerk in dem von Konflikten gebeutelten Land. Zuvor wurde bekannt, dass Umar Farouk Abdulmutallab - der im Verdacht steht, für den fehlgeschlagenen Bombenanschlag auf ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Detroit nach Amsterdam am 25. Dezember 2009 verantwortlich zu sein - seine Ausbildung und den Sprengstoff für den Anschlag durch eine al Qaida-Zelle im Jemen erhielt.[1]

Al Qaida bezichtigte sich für den versuchten Anschlag auf das Flugzeug und bezeichnete das Attentat als Vergeltung für eine Aktion gegen die im Jemen ansässige Terrorzelle.[2]

Eine weitere Verbindung zu dem Netzwerk von al Qaida im Jemen kam im vergangenen Monat zutage, als entdeckt wurde, dass Major Nidal Malik Hassan in E-Mail-Kontakt mit Anwar al Awlaki stand, einem radikalen muslimischen Geistlichen im Jemen mit Beziehungen zu al Qaida. Major Nidal Malik Hassan war der Todesschütze von Fort Hood, der am 5. November 2009 dreizehn Personen in dieser Militärbasis im amerikanischen Texas getötet hatte.[3]

Wenigstens zwei frühere Terrorverdächtige, die im November 2007 aus dem amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo Bay entlassen wurden, halten sich heute im Jemen auf und sind Befehlshaber bei Operationen der al Qaida.[4]

Trotz der sunnitischen Orientierung von al Qaida innerhalb des Islam zeigt die Terrorgruppe eine Tendenz, sich mit ehemaligen Gegnern zu verbinden, wie etwa mit den al Houthi.[5] Vermutungen zufolge finden sich Hunderte von zu al Qaida gehörenden Terroristen aus der ganzen Welt im Jemen ein, und die Mehrheit der Ressourcen der Terrorgruppe wird derzeit dort hingeleitet.[6] 

Der Jemen hat sich inzwischen zu einem Brennpunkt für die Aktivitäten von al Qaida in der Golfregion entwickelt und ist das Geburtsland des Vaters des Anführers von al Qaida, Osama bin Laden.[7] Im Oktober 2000 griffen islamische Extremisten der al Qaida im Jemen das Schiff USS Cole der amerikanischen Marine an und töteten 17 Soldaten.[8]

Der Iran, ein weiterer ehemaliger Feind von al Qaida, verwandelte sich in einen Verbündeten der Terrororganisation und intensiviert ebenfalls seine Aktivitäten im Jemen.

Ägyptische und andere arabische Quellen enthüllten, dass Nachrichtendienste in der Region über ein geheimes Zusammentreffen berichteten, das im November 2009 im Jemen zwischen ranghohen Vertretern der Iranischen Revolutionsgarde, der Hisbollah und den im Jemen stationierten Milizen der schiitischen al Houthi stattfand. Bei dem Treffen ging es um die Einigung auf eine gemeinsame Strategie und um die Koordination des gemeinsamen Ziels, den Grenzkonflikt zwischen Saudi Arabien und dem Jemen zu eskalieren.[9]

Dieses geheime Zusammentreffen stellt bis heute womöglich den deutlichsten Hinweis dafür dar, dass der Iran die Milizen der al Houthi in logistischer, finanzieller und militärischer Hinsicht unterstützt.[10]

Der Kommandant der jemenitischen Sicherheitskräfte, Ali Muhammad al Anesi, bestätigte in einem Interview mit der arabischen Zeitung al Hayat im Verlauf des Dialogs von Manama beim Gipfeltreffen zu Sicherheitsfragen in Bahrain am 15. Dezember 2009, dass „der Iran die Rebellen der al Houthi in Saada finanziell, politisch und in den Medien unterstützt”[11].

Zudem wies al Ansi daraufhin, dass der Iran den Konflikt im Jemen bisher noch nicht verurteilt habe. Der Iran sollte diese Unruhen verurteilen, wenn Teheran nicht an den Unruhen entlang der Grenze zwischen Saudi Arabien und dem Jemen beteiligt sei.[12] Darüber hinaus beschuldigte er die al Qaida, die Bemühungen der al Houthi dabei zu unterstützen, die jemenitische Regierung aus dem Gleichgewicht zu bringen.[13]

Die Verbindung zwischen dem Iran und al Qaida

·  Der Iran wurde zum sicheren Hafen für ranghohe Mitglieder der al Qaida, die 2001 Afghanistan verließen, und dient seitdem als Durchgangsstation für Mitglieder der al Qaida auf dem Weg zu aktiven Standorten überall im Nahen Osten.[14]

· Die arabische Zeitung Asharq al Awsat enthüllte vor kurzem, dass die Frau von Osama bin Laden, seine sechs Kinder und elf Enkelkinder seit 2001 im Iran leben.[15] Ihre Gefangenschaft verhinderte bisher Angriffe der al Qaida auf iranischem Territorium.[16]

· Im November 2008 fingen Sicherheitsbeamte einen von bin Ladens Sohn, Saad, geschriebenen Brief ab, in dem er dem Iran für „finanzielle Hilfe und Unterstützung bei der Infrastruktur" im Zusammenhang mit der Durchführung eines doppelten Attentats mit Autobomben auf die amerikanische Botschaft im Jemen dankt, in dessen Verlauf 16 Personen ums Leben kamen.[17] Der Brief ist von bin Ladens stellvertretendem Kommandanten, Ayman al Zawahiri, unterzeichnet und lobt die iranischen Revolutionsgarden dafür, al Qaida beim Aufbau eines Netzwerks im Jemen geholfen zu haben. Außerdem hebt das Schreiben die „Vision" Teherans bei der Unterstützung der Organisation bei der Einrichtung neuer Terror-Basen überall im Jemen hervor, nachdem Zellen im Irak und in Saudi Arabien zur Auflösung gezwungen wurden.[18]

Die vom Iran unterstützten Milizen der schiitischen al Houthi

Der Iran fördert die Gewalt im nördlichen Jemen durch seine politische und militärische Unterstützung der Milizen der al Houthi, einer Ablegersekte innerhalb der Zaidi Bewegung.[19] Seit 2004 kämpfen die vom Iran unterstützten al Houthi gegen die jemenitische Regierung, doch inzwischen hat der Konflikt einen Siedepunkt erreicht.[20] Am 15. November 2009 gab der Leiter der Abteilung zur Bekämpfung des Terrors im Jemen, General Yahya Salih, gegenüber dem arabischen Nachrichtensender al Jazeera in einem Interview an, es gebe „keine Zweifel“ darüber, dass der Iran den Stellvertreterkrieg der al Houthi gegen die Regierung im Jemen unterstützt und finanziert.[21]

Die militante Gruppe ist nach Hussein al Houthi benannt, einem Vertreter der al Haq Partei im jemenitischen Parlament von 1993 bis 1997, der danach strebte, die Regierung aufgrund ihres Bündnisses mit den Vereinigten Staaten zu stürzen.[22] Die jemenitische Regierung nimmt an, dass die militante Gruppe darum bemüht ist, im nördlichen Jemen einen unabhängigen schiitischen Staat zu errichten.[23]

Der betreffende Konflikt dreht sich um sektiererische Auseinandersetzungen zwischen der sunnitischen Mehrheit der Muslime im Jemen und der schiitischen Minderheit des Landes.[24] Die Mehrheit der Gesamtbevölkerung im Iran (90 - 95 Prozent) sind schiitische Muslime. Im Jemen sind fast 40 Prozent der Bevölkerung Schiiten.[25]

Während über den Konflikt in den westlichen Medien bisher nicht ausführlich berichtet wurde, zeigte sich die arabische Presse zunehmend kritisch gegenüber der Einmischung des Iran, was auf weitere Unruhen im Zusammenhang mit den iranischen Hegemonialbestrebungen in der Region hindeutet.[26]

Der Iran bedroht die Souveränität des Jemen

· Am 26. Oktober 2009 fing die jemenitische Marine ein iranisches Schiff vor der nordwestlichen Küste des Jemen im Roten Meer ab, welches Panzerabwehrraketen geladen hatte, die für die aufständische Milizen der al Houthi bestimmt gewesen waren.[27] Quellen aus Regierungskreisen enthüllten zudem, dass die fünf iranischen Mitglieder der Mannschaft an Bord Experten für Waffen waren.[28]

· Die Präsenz der vierten iranischen Flotte im Golf von Aden erleichtert der Islamischen Republik, ihre Aktivitäten beim Schmuggel von Waffen an terroristische Gruppen und Extremisten der islamischen Schia im Jemen und in Somalia zu erweitern. Das sagten Experten in einem Interview mit der regierungseigenen Wochenzeitung Akhbar al Yaum in Ägypten.[29] Fachleute gaben darüber hinaus an, dass der Iran über Eritrea Waffen in den Jemen schmuggeln würde.[30]

·  Am 19. Oktober 2009 beschuldigte der Präsident des Jemen, Ali Abdullah Salih, gewisse iranische Würdenträger, den Stellvertreterkrieg seiner Strohmänner, der al Houthi Milizen zu finanzieren und zu versuchen, eine „schiitische Zone" entlang der Grenze zwischen Saudi Arabien und dem Jemen einzurichten; er fügte hinzu, dass die Kämpfer „in den selben Methoden ausgebildet wurden, die die Hisbollah im Süden des Libanon anwendet."[31]

· Sheikh Abdul Majid al Zandani, Leiter der Imam Universität im Jemen, sagte: „Die Art, wie die Dinge in diesem Land in der letzten Zeit vor sich gehen, zeigt uns, dass der Iran die Ideologie der Schia mit Gewalt exportieren will, was wir absolut ablehnen."[32]

Die Golfstaaten verurteilen den Stellvertreterkrieg des Iran

Die Rolle, die der Iran bei der Versorgung der Minderheit im Norden des Jemen mit Waffen spielt, bedroht nun auch das benachbarte Saudi Arabien und zwingt das Königreich dazu, sich in den Konflikt einzumischen.[33] Saudi Arabien startete am 10. November im Roten Meer eine Seeblockade, um den Iran daran zu hindern, weitere Waffen an Milizen im nördlichen Jemen zu liefern.[34]

Unter Bezugnahme auf das Einschreiten von Saudi Arabien warnte der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki: „Wer Öl ins Feuer gießt, muss wissen, dass er dem Rauch nicht entgehen kann, der sich ausbreitet."[35]

Der Krieg des Iran gegen den Jemen entlang der Grenze des Landes zu Saudi Arabien mit Hilfe von Strohmännern zwingt arabische Führungspersönlichkeiten dazu, sich zu Wort zu melden. Der Außenminister von Ägypten, Ahmed Abul Gheit, sagte am 4. Oktober: „Wir weisen ... jede Art der Rebellion zurück, und wir lehnen jede fremde Einmischung (im Jemen) ab. Ägypten unterstützt – mit all seiner Macht und mit all seinen Fähigkeiten – sein Bruderland Jemen umfassend." [36]

Die Hisbollah unterstützt die Aufständischen: Verblüffende Parallelen zwischen Milizen im Süden des Libanon und im Jemen

In einem Interview am 28. März 2009 mit der in London erscheinenden arabischen Zeitung al Hayat sagte Salih: „Aktivisten der Hisbollah aus dem Libanon leisten der al Khawthi Gruppe im Jemen umfassende Unterstützung. Sie bieten militärisches und logistisches Training: Die al Khawthis erhielten Ausbildung von einer Anzahl von Spezialisten und Körperschaften, die mit der Hisbollah verbunden sind, beim Zusammenbau von Bomben, Minen und Sprengsätzen.”[37]

Der Leiter des Zentrums für Zukunftsstudien (Future Studies Centre) in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa, Fares al Sakkaf, sagt, dass es zwischen den Milizen der al Houthi und der vom Iran unterstützten Bewegung der Hisbollah Ähnlichkeiten gebe. Beide sind militärische Abteilungen mit einem politischen Zweig.[38]

Am 16. November 2009 behaupteten schiitische Aufständische im Jemen, im Verlauf eines Angriffs auf eine saudi-arabische Militärbasis eine Rakete des Typs Katjuscha abgeschossen zu haben.[39]

Die Katjuscha Rakete ist diejenige Waffe, die der Iran am häufigsten an die Hisbollah liefert. Die den Iran repräsentierende und im Libanon ansässige Gruppe ist im Besitz von mehr als 40.000 Raketen des Typs Katjuscha.[40]

Die Hisbollah erhält bedeutende finanzielle Hilfe und Unterstützung bei der Ausbildung sowie in großem Umfang Waffen und Sprengstoff ebenso wie politische, diplomatische und organisatorische Hilfe vom Iran und von Syrien. Der Iran leistet aller Wahrscheinlichkeit nach finanzielle und militärische Hilfe in einer Größenordnung von etwa $ 25 – 50 Millionen. Die Hisbollah steht in enger Verbindung zum Iran und erhält von diesem oft Instruktionen, besitzt aber auch die Fähigkeit und Bereitschaft, unabhängig von Iran vorzugehen.[41]



 

Quellennachweise:  

[1] Al-Haj, Ahmed, “Yemeni forces storm al-Qaida hide-out, arrest 1,” The Associated Press, Dec. 30, 2009, http://news.yahoo.com/s/ap/20091230/ap_on_re_mi_ea/ml_yemen_us_airliner_attack; Gardham, Duncan and Spillius, Alex, “Detroit terror attack: MI5 hunt for bomber's accomplices,” The Telegraph, Dec. 27, 2009, http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/terrorism-in-the-uk/6897123/Detroit-terror
-attack-MI5-hunt-for-bombers-accomplices.html
   

[2] Al-Haj, Ahmed, “Yemeni forces storm al-Qaida hide-out, arrest 1,” The Associated Press, Dec. 30, 2009, http://news.yahoo.com/s/ap/20091230/ap_on_re_mi_ea/ml_yemen_us_airliner_attack

[3] Al-Shemairi, Ahmad, “Top Qaeda militants escape Yemen attack,” Saudi Gazette, Dec. 27, 2009, http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentID=2009122758287   

[4] The Associated Press, “Al-Qaeda in Yemen Expands Operations,” Asharq Al-Awsat, Dec. 29, 2009, http://aawsat.com/english/news.asp?section=1&id=19316

[5] Al-Rashed, Abdul Rahman, “Yemen: Al Qaeda's Graveyard or Gateway?,” Asharq Al-Awsat, Dec. 21, 2009, http://www.asharq-e.com/news.asp?section=2&id=19235  

[6] Al-Rashed, Abdul Rahman, “Yemen: Al Qaeda's Graveyard or Gateway?,” Asharq Al-Awsat, Dec. 21, 2009, http://www.asharq-e.com/news.asp?section=2&id=19235  

[7] “FACTBOX-Qaeda's resurgent Gulf wing stirs security fears,” Reuters, Nov. 16, 2009, http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSLD436393

[8] “US says no military cooperation deal with Yemen,” Agence France-Presse, Nov. 15, 2009, http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5imPsmqYfB1ZOduWxG-jq_KewahNQ  

[9] Mahmoud, Khaled, “Intelligence services detected a secret meeting in Yemen between senior official in the Iranian Revolutionary Guard and leaders of the Houthis and Hezbollah,” Asharq Al-Awsat, Dec. 13, 2009, http://aawsat.com/details.asp?section=4&article=548357&issueno=11338  

[10] Mahmoud, Khaled, “Intelligence services detected a secret meeting in Yemen between senior official in the Iranian Revolutionary Guard and leaders of the Houthis and Hezbollah,” Asharq Al-Awsat, Dec. 13, 2009, http://aawsat.com/details.asp?section=4&article=548357&issueno=11338  

[11] Yemen Post Staff, “Peaceful Approaches to Yemen Conflict 'Don't Work,'” Yemen Post, Dec. 15, 2009, http://www.yemenpost.net/Detail123456789.aspx?ID=3&SubID=1672

[12] Yemen Post Staff, “Peaceful Approaches to Yemen Conflict 'Don't Work,'” Yemen Post, Dec. 15, 2009, http://www.yemenpost.net/Detail123456789.aspx?ID=3&SubID=1672

[13] Mahmoud, Khaled, “Intelligence services detected a secret meeting in Yemen between senior official in the Iranian Revolutionary Guard and leaders of the Houthis and Hezbollah,” Asharq Al-Awsat, Dec. 13, 2009, http://aawsat.com/details.asp?section=4&article=548357&issueno=11338  

[14] Coughlin, Con, “Iran receives al Qaeda praise for role in terrorist attacks,” The Telegraph, Nov. 23, 2008, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/3506544/Iran-receives-al-Qaeda-praise-for-role-in-terrorist-attacks.html

[15] Diyab, Muhammad, “Bin Laden’s Children,” Asharq Al-awsat, Dec. 28, 2009, http://aawsat.com/english/news.asp?section=2&id=19309  

[16]Iran: using bin Ladens as human shields,” The Boston Globe, Dec. 30, 2009, http://www.boston.com/bostonglobe/editorial_opinion/editorials/articles/
2009/12/30/iran_using_bin_ladens_as_human_shields/

[17] Coughlin, Con, “Iran receives al Qaeda praise for role in terrorist attacks,” The Telegraph, Nov. 23, 2008, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/3506544/Iran-receives-al-Qaeda-praise-for-role-in-terrorist-attacks.html

[18] Coughlin, Con, “Iran receives al Qaeda praise for role in terrorist attacks,” The Telegraph, Nov. 23, 2008, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/3506544/Iran-receives-al-Qaeda-praise-for-role-in-terrorist-attacks.html

[19] Al Jazeera and agencies, “Yemeni cleric blames Iran for war,” Al Jazeera International, Oct. 5, 2009, http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/10/20091055403891459.html

[20] “U.N.: Yemen's civil war spreads to Saudi Arabia,” CNN International, Nov. 14, 2009, http://edition.cnn.com/2009/WORLD/africa/11/14/yemen.fighting/

[21] Al Jazeera and agencies, “Yemen says Iran funding rebels,” Al-Jazeera International, Nov. 16, 2009, http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/11/2009111675649700628.html

[22] Politics in Depth Team, “Yemen's Conflict Explained,” Islam Online, Sept. 5, 2009, http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&pagename=Zone-English-Muslim_Affairs%2FMAELayout&cid=1251021451692

[23] “Yemeni rebel leader denies seeking Shi'ite state,” Reuters, Sept. 29, 2009, http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE58S2R920090929

[24] Hill, Ginny, “Cold War roots of Yemen conflict,” BBC, Sept 17, 2009, http://news.bbc.co.uk/2/low/middle_east/8261867.stm

[25] “Mapping the Global Muslim Population,” The Pew Forum on Religion and Public Life, October 2009, http://pewforum.org/docs/?DocID=455

[26] R. Green and Y. Mansharof, “Iran, Saudi Arabia Face Off in the Media,” MEMRI, No. 554, Oct. 16, 2009, http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=ia&ID=IA55409; “

[27] Ajbaili, Mustapha, “Yemen seizes weapons vessel with Iranian crew,” Al-Arabiya, Oct. 26, 2009, http://www.alarabiya.net/articles/2009/10/26/89328.html

[28] Ajbaili, Mustapha, “Yemen seizes weapons vessel with Iranian crew,” Al-Arabiya, Oct. 26, 2009, http://www.alarabiya.net/articles/2009/10/26/89328.html

[29] Yemen Post Staff, “Iran Raises Rate of Smuggling Weapons to Target Sana’a and Riyadh: Expert,” Yemen Post, Nov. 14, 2009, http://yemenpost.net/Detail123456789.aspx?ID=3&SubID=1571&MainCat=3

[30] Yemen Post Staff, “Iran Raises Rate of Smuggling Weapons to Target Sana’a and Riyadh: Expert,” Yemen Post, Nov. 14, 2009, http://yemenpost.net/Detail123456789.aspx?ID=3&SubID=1571&MainCat=3

[31] “Yemen's Saleh slams Iran for funding Shiite rebels,” Agence France-Presse, Oct. 19, 2009, http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jcX1LBTjEewUyS0LcQk60enVG5MA

[32] Al Jazeera and agencies, “Yemeni cleric blames Iran for war,” Al Jazeera International, Oct. 5, 2009, http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/10/20091055403891459.html  

[33] Arrabyee, Nasser, “Peninsula on the brink,” Al-Ahram Weekly, Nov. 12 – 18, 2009, Issue No. 972, http://weekly.ahram.org.eg/2009/972/re5.htm

[34] Nasrawi, Salah, “Adviser: Saudi navy blockades north Yemen coast,” The Associated Press, Nov. 10, 2009, http://news.yahoo.com/s/ap/20091110/ap_on_re_mi_ea/ml_saudi_yemen

[35] Agence France-Presse, “Iran warns against regional intervention in Yemen,” Kuwait Times, Nov. 11, 2009, http://www.kuwaittimes.net/read_news.php?newsid=MzgyNTEwMjYz

[36] Al Jazeera and agencies, “Yemeni cleric blames Iran for war,” Al Jazeera International, Oct. 5, 2009, http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/10/20091055403891459.html  

[37] “President of Yemen: The Hezbollah organization is supplying military and logistical training to the Yemenite Al-Khawthi group, which is striving to topple the regime,” ICT’s Jihadi Website Monitoring Group Insights, August 2009, http://www.ict.org.il/Portals/0/Internet%20Monitoring%20Group/JWMG_Hezbollah_Yemen.pdf  

[38] Hasni, Mohamed, “Yemen's Shiite rebels -- like Hezbollah or a world apart?,” Agence France-Presse, Oct. 14, 2009, http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gevcoc1BCybEV3m7L2oBuOKMA7zw

[39] “Houthis say used Katyusha in Saudi base attack,” Al-Arabiya, Nov. 16, 2009, http://www.alarabiya.net//articles/2009/11/16/91428.html  

[40] "Une guerre civile atroce et cruelle se dessine au Liban," Libération, May 9, 2008

[41] GlobalSecurity.org